Das Kernkraftwerk Brunsbüttel hat von 1976 bis 2007 Strom erzeugt. Am 21. Dezember 2018 erhielt die Anlage die 1. Stilllegungs- und Abbaugenehmigung (1. SAG). Damit befindet sich das Kraftwerk jetzt im sog. Stilllegungsbetrieb. Mit dem Entfernen des letzten Brennelements im Juni 2017 und der letzten Brennstäbe im Februar 2018 haben rund 99 Prozent des radioaktiven Inventars die Anlage verlassen. Von dem verbleibenden ein Prozent des radioaktiven Inventars befinden sich wiederum mehr als 90 Prozent im Reaktordruckbehälter und seinen Einbauten.
Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen allgemeine Informationen über den Rückbau von Kernkraftwerken zur Verfügung stellen und Ihnen zurzeit laufende Arbeiten und relevante Themen rund um unsere Anlage vorstellen.

Aktuelle Presseschau vom 09.07.2020

Eine neue Ausgabe der Presseschau ist ab sofort verfügbar. Die Themen diese Woche sind in Deutschland ganz überwiegend klassische Nachrichten rund um den Rückbau von KKW. Ein weiterer Schwerpunkt ist Frankreich und die Abschaltung des dortigen ältesten KKW Fessenheim, zusätzlich kommentiert durch einen Meinungsartikel des Focus zur Zukunft der Kernkraft in Frankreich. Abgerundet wird das Angebot von einem Blick in die Schweiz.

 

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Richtfest ohne Fest: Neubau am KKB erreicht wichtigen Meilenstein

Der Neubau des Lagers für schwach- und mittelradioaktiven Abfall (LasmA) am Kernkraftwerk Brunsbüttel hat einen wesentlichen Meilenstein erreicht: Mit dem letzten der fünf Betonageabschnitte wurde am 16. Juni 2020 nach insgesamt 21 Monaten Bauzeit das Dach des Gebäudes geschlossen.

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Zweite Abbaugenehmigung beantragt

Das Kernkraftwerk Brunsbüttel (KKB) hat gestern bei der Atomaufsichtsbehörde des MELUND die zweite Abbaugenehmigung beantragt. Die Rückbauplanung des KKB sieht den Abbau der Anlage in mehreren Phasen mit jeweils eigenen Genehmigungen vor. Die jetzt beantragte Phase II betrifft den Abbau des Reaktordruckbehälters und des Biologischen Schildes

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Deponiepflichtiger Abfall: Schleswig-Holsteinischer Landtag unterstützt konstruktive Lösung

Zur Unterstützung beim Rückbau von den schleswig-holsteinischen Kernkraftwerken bietet die Landesregierung das Modell „Deponie plus“ an. Damit wird insbesondere auf konkrete Sorgen der örtlichen Bevölkerung eingegangen.

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"Kraftakt Rückbau"

Die Brunsbütteler Zeitung stellt das KKB vor: beleuchtet wird neben einer kurzen Historie schwerpunktmäßig das Thema Rückbau. Kraftwerksleiter Markus Willicks erklärt den Umgang mit den beim Rückau anfallenden Abfällen und Reststoffen.

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Erklärvideo: Rückbau eines Kernkraftwerks

Der Rückbau eines Kernkraftwerks ist eine echte Herausforderung. Dieser komplexe Prozess bedarf größter Sorgfalt, besonderes Know-How und eine enge Abstimmung mit Behörden und Gutachtern. Sicherheit ist dabei oberstes Gebot.
Wie genau diese Prozesse funktionieren und welche verschiedenen Arbeitsschritte ein jedes Teil der Anlage beim Rückbau durchläuft, erläutern wir Ihnen in diesem Video.

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