Das Kernkraftwerk Brunsbüttel hat von 1976 bis 2007 Strom erzeugt. Am 21. Dezember 2018 erhielt die Anlage die 1. Stilllegungs- und Abbaugenehmigung (1. SAG). Damit befindet sich das Kraftwerk jetzt im sog. Stilllegungsbetrieb. Mit dem Entfernen des letzten Brennelements im Juni 2017 und der letzten Brennstäbe im Februar 2018 haben rund 99 Prozent des radioaktiven Inventars die Anlage verlassen. Von dem verbleibenden ein Prozent des radioaktiven Inventars befinden sich wiederum mehr als 90 Prozent im Reaktordruckbehälter und seinen Einbauten.
Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen allgemeine Informationen über den Rückbau von Kernkraftwerken zur Verfügung stellen und Ihnen zurzeit laufende Arbeiten und relevante Themen rund um unsere Anlage vorstellen.

Aktuelle Presseschau vom 24.11.2021

Die Presseschau in dieser Woche bietet Ihnen erneut eine vielfältige Auswahl an Inhalten zu Rückbau und Kernkraft. Das Thema Endlagerfrage in Schleswig-Holstein ist unser „Aufmacher“, lokale KKW-Nachrichten kommen zudem aus Brokdorf, Grohnde und Biblis. „Renaissance der Kernkraft“ ist weiterhin heftig diskutiertes Thema aus politischer und wirtschaftlicher Sicht, ein Faktencheck versucht die rationale Betrachtung. Zudem blicken wir aus der Luft auf KKW-Neubauten, entdecken den größten Kran der Welt und widmen uns zum Abschluss einem wahrhaft visonären Thema: Einem KKW auf dem Mond.

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Freimessen, ein seltsames Wort

Der Ablauf des Freimess- und Freigabeverfahrens beim Rückbau eines KKW ist immer wieder Gegenstand von Diskussionen und Fragen beteiligter Kreise, was sich auch in der regelmäßigen Berichterstattung darüber in den Medien niederschlägt (siehe dazu auch unsere zweiwöchentliche Presseschau). Wir nehmen dieses besondere Interesse zum Anlass, Verfahren und Prozesse nochmals an einem aktuellen Schaubild zu erläutern.

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Ein kleiner Schnitt – ein großer Schritt: Abbau der Anlagensysteme startet mit erstem Teilsystem

Von den insgesamt rund 400 Systemen im Kernkraftwerk Brunsbüttel sind 29 stillgesetzt und warten auf die Freigabe zur Demontage. Abgebaut ist noch keines. Das ändert sich jetzt. Mit dem ersten Schnitt an einer Rohrleitung des Einspeisesystems wurde nach Abschluss vieler vorbereitender Arbeiten ein weiterer Meilenstein erreicht. Nun startet die Qualifizierung der Abbauverfahren und der einzelnen Schritte in den Freigabeverfahren, live am System.

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Einigung mit der Bundesrepublik Deutschland zum Kernkraftausstieg geht in die Umsetzung

Am 05.03.2021 hatten die Bundesregierung sowie EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall gemeinsame Eckpunkte zur Umsetzung der Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zum beschleunigten Kernkraftausstieg bekanntgegeben. Schon 2016 hatte das Bundesverfassungsgericht beanstandet, dass RWE und Vattenfall durch den beschleunigten Kernkraftausstieg unverhältnismäßig belastet und insbesondere gegenüber E.ON diskriminiert wurden.

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Nils, geboren am Kernkraftwerk BrunsbĂĽttel

Nils haben wir die junge Nilgans getauft, die vor wenigen Tagen in der Nisthilfe am Kamin des Kernkraftwerkes geschlüpft ist – ein weiteres Beispiel für das Zusammenwirken von Industrie und Naturschutz. Allerdings ist es nur durch das beherzte Engagement einzelner Kollegen gelungen, der jungen Familie einen Start ins Glück zu ermöglichen.

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Abbau KKB: Weitere GroĂźkomponente erfolgreich zerlegt

Nach dem letzten Schnitt am 25. Juni 2021 ist nun die zweite Großkomponente zerlegt, der sog. Dampfwasserabscheider aus dem Reaktordruckbehälter (RDB). Bereits im Sommer 2020 wurde die Demontage und Zerlegung des Dampftrockners beendet, der im RDB als weitere Großkomponente oberhalb des Dampfwasserabscheiders angeordnet war. Beide Komponenten wurden für die

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