Das Kernkraftwerk Brunsbüttel hat von 1976 bis 2007 Strom erzeugt. Am 21. Dezember 2018 erhielt die Anlage die 1. Stilllegungs- und Abbaugenehmigung (1. SAG). Damit befindet sich das Kraftwerk jetzt im sog. Stilllegungsbetrieb. Mit dem Entfernen des letzten Brennelements im Juni 2017 und der letzten Brennstäbe im Februar 2018 haben rund 99 Prozent des radioaktiven Inventars die Anlage verlassen. Von dem verbleibenden ein Prozent des radioaktiven Inventars befinden sich wiederum mehr als 90 Prozent im Reaktordruckbehälter und seinen Einbauten.
Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen allgemeine Informationen über den Rückbau von Kernkraftwerken zur Verfügung stellen und Ihnen zurzeit laufende Arbeiten und relevante Themen rund um unsere Anlage vorstellen.

Aktuelle Presseschau vom 19.01.2022

Nach den zahlreichen Beiträgen zu den Abschaltungen von KKW Ende des Jahres 2021 und der umfangreichen Diskussion zur Taxonomie der EU ist der Fokus der Berichterstattung in dieser Woche wieder mehr auf „klassische“ Rückbauthemen gerichtet, dazu blicken wir nach Frankreich und Schweden und historisch auf die Geschichte des KKW in Biblis. Wir wünschen gewinnbringende Lektüre.

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KKB fĂĽhrt Dialog-Forum erneut online durch

Seit vielen Jahren schon pflegt das Kernkraftwerk Brunsbüttel einen transparenten Dialog mit den Bürgermeistern der Umlandgemeinden. Zusätzlich wurde für den Rückbau ein Dialog-Forum ins Leben gerufen, in welcher Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlichster Vereine und Verbände intensiv über die Rückbauaktivitäten informiert werden. Bürgervereine, Ortsbeiräte, Umweltverbände, Politik und viele mehr, so ist es Ziel einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung einzubinden. Im Vordergrund steht immer der Dialog miteinander.

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„Dokumentation ist eine Großbaustelle“ – Vor dem Abbau von Komponenten sind umfangreiche Arbeiten erforderlich

Ein Kernkraftwerk im Rückbau – das sind viele „Baustellen“ innerhalb der Anlage. Und das nicht nur im wörtlichen Sinn. Genaues Erfassen und Dokumentieren aller Abbauhandlungen sind genauso wichtig wie die Arbeiten selbst und sind mit einem hohen Zeitaufwand verbunden. Neben der derzeitigen Zerlegung von Einbauten des Reaktordruckbehälters werden zurzeit andere Anlagensysteme abgebaut oder für den Abbau vorbereitet. Welche Arbeitsschritte erforderlich sind, bis ein Werkzeug zum Abbau angesetzt werden kann – darüber sprachen wir mit Hellfried Hahn, dem Verantwortlichen für die Planung und Durchführung der Stillsetzung aller Systeme im KKB.

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Die Umwelt schĂĽtzen und gleichzeitig Kosten sparen: Die Energieversorgung des KKB wurde umgestaltet

Beim Abbau des KKB werden nicht nur Systeme außer Betrieb genommen und Anlagenteile entfernt, es entsteht auch Neues. Das betrifft nicht nur das Lager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle. Auch im Kraftwerk selbst wird in neue Systeme investiert: Die elektrische Energieversorgung wurde deutlich verändert und an den Bedarf des Kraftwerks für den Abbau angepasst. Zudem wurde die Heizungsanlage erneuert und von Heizöl auf Erdgas umgestellt. Beide Maßnahmen verringern den Energiebedarf und damit unsere CO2-Emissionen deutlich.

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Herzlichen Dank an die Kolleg:innen in Brokdorf

Liebe Kolleginnen und Kollegen in Brokdorf, zunächst Euch allen die besten Wünsche für ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2022. Das Jahr 2021 endete für Euch alle sehr besonders und dieser Jahreswechsel wird mit Sicherheit noch lange in Erinnerung bleiben. Auch wenn der Termin schon lange bekannt war und eine Vielzahl von guten Aktionen und notwendigen Vorbereitungen bereits früh die Abschaltung am 31.12.2021 angekündigt haben, fühlt sich das Ende einfach nicht gut an, schon gar nicht für einen Weltmeister.

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Freimessen, ein seltsames Wort

Der Ablauf des Freimess- und Freigabeverfahrens beim Rückbau eines KKW ist immer wieder Gegenstand von Diskussionen und Fragen beteiligter Kreise, was sich auch in der regelmäßigen Berichterstattung darüber in den Medien niederschlägt (siehe dazu auch unsere zweiwöchentliche Presseschau). Wir nehmen dieses besondere Interesse zum Anlass, Verfahren und Prozesse nochmals an einem aktuellen Schaubild zu erläutern.

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