Das Kernkraftwerk Brunsbüttel hat von 1976 bis 2007 Strom erzeugt. Am 21. Dezember 2018 erhielt die Anlage die 1. Stilllegungs- und Abbaugenehmigung (1. SAG). Damit befindet sich das Kraftwerk jetzt im sog. Stilllegungsbetrieb. Mit dem Entfernen des letzten Brennelements im Juni 2017 und der letzten Brennstäbe im Februar 2018 haben rund 99 Prozent des radioaktiven Inventars die Anlage verlassen. Von dem verbleibenden ein Prozent des radioaktiven Inventars befinden sich wiederum mehr als 90 Prozent im Reaktordruckbehälter und seinen Einbauten.
Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen allgemeine Informationen über den Rückbau von Kernkraftwerken zur Verfügung stellen und Ihnen zurzeit laufende Arbeiten und relevante Themen rund um unsere Anlage vorstellen.

Aktuelle Presseschau vom 15.05.2020

Eine neue Ausgabe der Presseschau ist ab sofort online. In dieser Woche beschäftigen sich gleich zwei Beiträge mit juristischen Themen, das KKW Philippsburg und die spektakuläre Sprengung seiner Kühltürme ist auch mit zwei Beiträgen vertreten, und ebenfalls zweimal richten wir den Blick nach Osten nach Weissrussland und Russland. Krümmel, Neckarwestheim, das Emsland und Cattenon sind weitere Schauplätze der Beiträge unserer Auswahl.

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Deponiepflichtiger Abfall: Schleswig-Holsteinischer Landtag unterstützt konstruktive Lösung

Zur Unterstützung beim Rückbau von den schleswig-holsteinischen Kernkraftwerken bietet die Landesregierung das Modell „Deponie plus“ an. Damit wird insbesondere auf konkrete Sorgen der örtlichen Bevölkerung eingegangen.

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KKB wird Mitglied der Sozialen Allianz

Am 05.06.2019 wurde das Kernkraftwerk Brunsbüttel als 22. Mitglied der Sozialen Allianz begrüßt. Die Organisation wurde im Mai 2012 unter der Regie der Stiftung Mensch und zehn Dithmarschen Unternehmen gegründet. Im Vordergrund des Bündnisses steht das Ziel, Menschen mit und ohne Behinderung zusammen zu bringen, Arbeit zu schaffen und gemeinsam Freude zu erleben.

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"Kraftakt Rückbau"

Die Brunsbütteler Zeitung stellt das KKB vor: beleuchtet wird neben einer kurzen Historie schwerpunktmäßig das Thema Rückbau. Kraftwerksleiter Markus Willicks erklärt den Umgang mit den beim Rückau anfallenden Abfällen und Reststoffen.

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Erklärvideo: Rückbau eines Kernkraftwerks

Der Rückbau eines Kernkraftwerks ist eine echte Herausforderung. Dieser komplexe Prozess bedarf größter Sorgfalt, besonderes Know-How und eine enge Abstimmung mit Behörden und Gutachtern. Sicherheit ist dabei oberstes Gebot.
Wie genau diese Prozesse funktionieren und welche verschiedenen Arbeitsschritte ein jedes Teil der Anlage beim Rückbau durchläuft, erläutern wir Ihnen in diesem Video.

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Was ist das Atomgesetz?

Das ursprünglich 1960 in Kraft getretene Gesetz über die friedliche Verwendung der Kernenergie und den Schutz gegen ihre Gefahren – kurz Atomgesetz (AtG) – hatte in seiner ursprünglichen Fassung die Förderung der Kernenergie zum Ziel. Der Gesetzeszweck der derzeit gültigen Fassung ist hingegen die geordnete Beendigung der Nutzung der Kernenergie und die Sicherstellung des geordneten Produktionsbetriebs bis zum Zeitpunkt der Beendigung.

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