Brandschutzübung am Standortzwischenlager Brunsbüttel

Verantwortlich für Einsätze im Standortzwischenlager ist die Feuerwehr Brunsbüttel, das ist jedoch nur eine Aufgabe von sehr vielen. Damit die Kameradinnen und Kameraden mit den Gegebenheiten vor Ort bestens vertraut sind, wird regelmäßig geübt, wie gerade Ende Juli wieder.

Nach Alarmierung rückt zuerst die Werkfeuerwehr des KKB aus und übernimmt den Einsatz, erkundet die Lage und leitet erste Maßnahmen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung ein. Sobald die Feuerwehr der Stadt Brunsbüttel eintrifft, wird die Einsatzleitung übergeben, inkl. Schilderung der Lage und der durchgeführten Maßnahmen, ein wesentliches Übungsziel. Danach soll es als ein Team weitergehen.

Als Übungsszenario wurden die Kameradinnen und Kameraden mit einem Feuer an einem Notstromaggregat konfrontiert, das einen Kurzschluss in einem Schaltschrank zur Folge hatte. Es galt Beteiligte zu befragen und zu betreuen, eine vermisste Person im Gebäude zu finden und zu retten, eine weitere Person musste vom Dach gerettet werden. An erster Stelle steht die Personenrettung, direkt gefolgt von der Brandbekämpfung. Beides wurde vorbildlich durch alle Beteiligten gelöst, mit Ruhe, großer Professionalität und nicht zu übersehen, mit Spaß an der Sache.

Im Einsatz waren seitens der Feuerwehr Brunsbüttel 13 Einsatzkräfte mit einer Drehleiter und zwei Tanklöschfahrzeugen, sowie 6 Einsatzkräfte der Werkfeuerwehr, ausgerüstet mit einem Tanklöschfahrzeug, einem Gerätewagen und einem Rettungswagen.

In einer ersten Nachbesprechung wurde viel gelobt, wie gut zwei Wehren zusammengearbeitet haben, wie schnell die Personenrettung erfolgte, wie professionell kommuniziert wurde und alle Übungsziele erfüllt worden sind. Ein Lob gab es auch vom Sachverständigen, der die Übung begleitet hat, ein rundum erfolgreicher Verlauf.

Ein besonderer Dank gilt den freiwilligen Einsatzkräften, deren Engagement in ihrer Freizeit nicht hoch genug gewürdigt werden kann.